Es gibt verschiedenen Techniken, die in der Amerikanischen Chiropraktik ihre Anwendung finden. In meiner Praxis wende ich die Chiropraktik-Instrument-Technik, kurz CIT, an. Sie ist die weltweit meist eingesetzte Methode, von der auch ich profitiert habe, da sich meine jahrelangen Beschwerden durch einige Sitzungen deutlich gebessert haben. Es gibt kaum ein durchdachteres System als CIT, denn der Aktivator (dies ist ein mechanischer Impulsgeber – mein Arbeitsgerät) ist eingebettet in ein ausgefeiltes Diagnose- und Behandlungskonzept. Diese Technik gehört zu den sogenannten „Low-Force-Techniken“ und ihr liegen wissenschaftlich abgesicherte Erfahrungen zu Grunde.

Die Behandlung:

Die Behandlung umfasst den gesamten Körper. Unabhängig davon, wo die Beschwerden der Patient:innen liegen, wird als erstes der Schiefstand des Beckens korrigiert, da dieses das Fundament des Körpers bildet. In der Folge wird dann jeder einzelne Wirbel auf eine Wirbelverlagerung überprüft und falls nötig, korrigiert. Da der Körper (voraussichtlich) über Jahre nicht „im Lot“ war, sollte man ihm etwas Zeit geben, sich an die neue Statik zu gewöhnen. Dazu werden einige Behandlungen nötig sein. Die Korrektur des Wirbels heißt übrigens Justierung - und die Patient:innen nennen wir daher liebevoll „Justies“.

Durchführung der Technik:

Durch den sanften Impuls des Aktivators ist die Durchführung der Behandlung für die Patient:innen kaum spürbar. Das macht diese Behandlungsform so wertvoll. Kein lautes Knacken wie bei anderen Techniken (das klassische Einrenken) und somit sehr risikoarm. Deshalb ist es auch möglich, kleine Kinder (ab ca. 6 Jahren) und ältere Menschen mit dieser Technik zu behandeln. 

Oft werde ich gefragt: „Es knackt ja gar nicht, wie soll es mir dann helfen?“ 
 

Dies lässt sich wie folgt beantworten:

CIT verfolgt einen anderen Behandlungsansatz, nämlich eine chiropraktische Behandlung ohne das berühmte „Knacken“. Der Aktivator wird bei der Patient:innen an der entsprechenden Körperstelle angesetzt. Anschließend wird ein Impuls durch die Behandler:in ausgelöst, der durch ein Klicken des Gerätes mehr hör- als spürbar ist...

...und genau das ist die Besonderheit dieser Technik:

Durch diesen Impuls, der ausgelöst wird, wird die Information an das Nervensystem übermittelt, wie die entsprechende Struktur richtig positioniert sein muss. Diese Information soll den Organismus dabei unterstützen, die Selbstheilungskräfte zu aktivieren. Es geht also bei dieser Technik nicht in erster Linie darum, dass die Subluxation mechanisch gelöst wird, sondern vielmehr um eine Art „Gesundungsinformation“, die den Körper über den Aktivator-Impuls erreicht. Die Impulsstärke ist je nach Körperregion und Alter individuell am Aktivator verstellbar. Und so kann ein minimaler Impuls richtig viel bewegen!

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